JBBL: Baskets-Nachwuchs ist deutscher U16-Meister!
Erster deutscher Meistertitel der Vereinsgeschichte
Der Nachwuchs der Telekom Baskets Bonn ist deutscher Meister in der U16! Das Team Baskets Bonn/Köln RAG gewann im Finale in Berlin hochverdient mit 101:85 (26:22, 19:26, 31:20, 25:17) gegen ratiopharm Ulm und holt damit erstmals in der Vereinsgeschichte einen deutschen Meistertitel zu den Baskets. Das Team Baskets Bonn/Köln RAG war in dieser Saison eine Kooperationsmannschaft aus Telekom Baskets Bonn, Dragons Rhöndorf, BG Bonn und Rise and Grind Basketball Academy Köln. Baskets-Nachwuchsspieler Finn Wohlert wurde nach seinen 33 Punkten im Finale als JBBL-MVP des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 ausgezeichnet.
JBBL-Coach of the Year Tom Becker und das Team Baskets Bonn/Köln RAG starteten mit viel Selbstvertrauen in das Finale um die deutsche Meisterschaft. Eine gute Ballbewegung in der Offensive sorgte für hochprozentige Abschlüsse sowohl aus dem Zweierbereich als auch von der Dreierlinie. Zwar wechselte die Führung im ersten Spielabschnitt mehrmals hin und her, die meiste Zeit kontrollierten jedoch die Baskets rund um JBBL-Rookie of the Year Khalil Idbihi die Partie. Nach dem ersten Viertel führte die Baskets-Kooperationsmannschaft mit vier Zählern (26:22, 10. Minute).
Mit einem zwischenzeitlichen 7:0-Lauf übernahmen die Ulmer im zweiten Viertel wieder die Führung (32:34, 13.), insgesamt blieb das Spiel aber weiterhin absolut auf Augenhöhe und eng umkämpft. Wenige Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit lagen die Ulmer mit sechs Zählern vorne, Baskets-Nachwuchsspieler Finn Wohlert beendete die erste Hälfte mit einem Dreier und hielt sein Team damit eng an den Ulmern dran (45:48, 20.).
Im dritten Viertel drehte die Becker-Truppe mit ihrer gefürchtet starken Offensive auf, erzielte enorm starke 31 Punkte in zehn Minuten und übernahm wieder die Kontrolle über die Partie. In dieser Phase zeigte der Baskets-Nachwuchs zudem eine enorm starke Verteidigung und konnte dadurch mit acht Punkten Vorsprung ins Schlussviertel starten (76:68, 30.).
Im letzten Spielabschnitt war der Bonner Angriff weiterhin nicht zu stoppen und knapp fünf Minuten vor Schluss wurde der Traum vom deutschen Meistertitel immer greifbarer, als das Team Baskets Bonn/Köln RAG mit 13 Punkten führte (88:75, 35.). Ein schneller 8:0-Lauf der Ulmer brachte jedoch nochmal große Spannung in die Schlussphase (88:83, 36.). Genau im richtigen Moment hatte TOP4-MVP Finn Wohlert aber die richtige Antwort von der Dreierlinie, stoppte damit den Ulmer Lauf und startete gleichzeitig damit den endgültig entscheidenden 10:0-Lauf des Baskets-Nachwuchses (98:83, 39.). Als Serge Ossai wenig später einen Ulmer Dreierversuch direkt vor der Bonner Bank ins Aus blockte, war der kollektive Jubel bereits groß. Am Ende gewann das Team Baskets Bonn/Köln RAG hochverdient mit 101:85 und feierte in Berlin den emotionalen Gewinn der deutschen Meisterschaft!
Statement zum Titelgewinn
Tom Becker (JBBL-Headcoach Team Baskets Bonn/Köln RAG):
“Das war ein Wahnsinns-Finale mit super coole Stimmung, vielen Bonner Eltern, Freunden und Bekannten sowie sehr vielen Coaches, die mich auf meinem bisherigen Weg begleitet haben. Auch Artur Kolodziejski, der einer der Baskets-Spieler war, als ich als Neunjähriger zum Basketball gekommen bin und die Übertragungen der Bundesliga-Spiele bei Radio Bonn/Rhein-Sieg gehört habe, kam nach dem Spiel auch auf mich zu und hat mir gratuliert. Und das ist natürlich so ein bisschen ein Full-Circle-Moment für mich. Wir wollten einfach unser Spiel spielen und nicht zu viel anpassen, nur weil es das Finale war. Die Dinge, in denen wir gut sein wollen und die unser Spiel definieren, wollten wir so gut wie möglich abliefern. Und das haben wir bravourös gemacht und damit genau zum richtigen Zeitpunkt vermutlich das beste Saisonspiel gezeigt. Wir treffen 18 Dreier und die waren alle gut herausgespielt. Insgesamt haben wir den Ball super bewegt, als Team gespielt und zusammen gewonnen. Die mannschaftliche Geschlossenheit war unser großer Vorteil in dieser Saison und ich bin einfach nur stolz. Vor der Saison haben sich die Jungs selbst das Ziel gesetzt, Meister zu werden. Wir hatten das ganze Jahr ein Plakat in der Kabine hängen, wo in der Mitte „Champ“ draufstand, und nun haben wir die Reise tatsächlich als Champion beendet. Es war ein Vergnügen, dieses Team zu coachen und mit diesen Jungs zu arbeiten. Dabei ist es Wahnsinn, wie sich die Jungs seit der Niederlage im ersten Hauptrundenspiel in Frankfurt entwickelt haben. Nachdem wir die letzten beiden Jahre gegen Ulm in den Playoffs rausgeflogen sind, ist es natürlich besonders schön, jetzt in diesem Duell auch endlich mal die Bonner Flagge hochziehen zu können und damit den ersten deutschen Meistertitel überhaupt zu gewinnen.“
Die Meistermannschaft
Headcoach: Tom Becker
Assistant Coaches: Dimitrios Pasias, Mika Staudenmeyer, Marcel Schuh
Betreuerstab: Felix Gerber (Athletiktrainer), Yille Aktas (Physiozentrum Bonn), Wagner Santos (Team-Manager), Jessica Schicker (Social Media)
Spieler: Julian Dieck, Maximilian Walz, Jasper Bourbeck, Serge Ossai, Julius Gorke, Finn Wohlert, Lennart Reimer, Oliver Papez, Adis Delkic, Malte Klosa, Diego Ponce de León Neumann, Johan Otterpohl, Anton Franz, Konstantin Werner, Noah Opadeji, Tom Breuer, Khalil Idbihi, Zétény Török-Tapodi
Text: Pascal Gediga
Foto: Florian Ullbrich
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