JBBL-Team steht unter den Top 8 in Deutschland!
Starke NBBL-Saison endet im Achtelfinale
Das JBBL-Team Baskets Bonn/Köln RAG steht im Viertelfinale um die deutsche U16-Meisterschaft! Im Entscheidungsspiel vor über 200 Zuschauern im Baskets Ausbildungszentrum wurde TS Jahn München durch eine Machtdemonstration mit 93:53 besiegt. Im Viertelfinale geht es gegen die HAKRO Merlins Crailsheim. Das NBBL-Team BonnRhöndorf blieb im ebenfalls entscheidenden dritten Spiel bei den EWE Baskets Juniors Oldenburg mit 73:114 chancenlos, wodurch die beste Saison seit elf Jahren im Achtelfinale endete. In der JBBL verlor das Team BonnRhöndorf das erste Playdown-Spiel gegen die Nürnberg Falcons mit 66:94 und muss nun zweimal in Folge gewinnen, um noch den Klassenerhalt zu schaffen.
Beide JBBL-Teams sind Kooperationsmannschaften der Telekom Baskets Bonn, Dragons Rhöndorf, BG Bonn und Rise and Grind Basketball Academy Köln. In der NBBL kooperieren die Telekom Baskets Bonn, Dragons Rhöndorf und BG Bonn.
Mit Machtdemonstration ins JBBL-Viertelfinale
Über 200 Zuschauer kamen am Sonntagmittag ins Baskets Ausbildungszentrum, um das Team Baskets Bonn/Köln RAG im entscheidenden dritten Achtelfinalspiel gegen TS Jahn München zu unterstützen. Und diese Unterstützung zahlte sich prompt aus. Von der ersten Spielminute an kontrollierten die Hausherren das Spiel. Im ersten Viertel netzte das Team von Headcoach Tom Becker drei Dreier ein und forcierte bereits sieben gegnerische Ballverluste. So führten die Gastgeber schon nach dem Auftaktviertel zweistellig (23:10, 10. Minute). Das zweite Viertel verlief ähnlich dominant. Nun war die Becker-Truppe aber besonders unter dem Korb nicht mehr zu stoppen und spielte seine körperliche Überlegenheit aus, während die Verteidigung weiterhin stark blieb (46:23, 20.).
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste ihre beste Phase des Spiels und setzten mehrmals zur Aufholjagd an, doch das Baskets-Kooperationsteam hatte immer die richtigen Antworten parat und hielt den Vorsprung damit konstant (67:45, 30.). Mit der Gewissheit, ins Viertelfinale um die deutsche U16-Meisterschaft einzuziehen, spielte das Team Baskets Bonn/Köln RAG im letzten Viertel nochmal befreiter auf, verteidigte zudem konsequent bis zum Ende und gewann am Ende unter lautem Jubel deutlich mit 93:53!
Im Viertelfinale geht es für die Baskets-Kooperationsmannschaft ab dem 26. April in einer erneuten „Best-of-Three“-Serie gegen die HAKRO Merlins Crailsheim um den Einzug ins Top 4 der Jugend Basketball Bundesliga. Zuletzt hatten die Baskets als Kooperationsteam Bonn/Rhöndorf im Jahr 2014 das Top 4 erreicht.
Stimme zum Spiel
Tom Becker (JBBL-Headcoach Team Baskets Bonn/Köln RAG):
„Unsere Gefühlslage ist jetzt natürlich total positiv. Es ist mir wichtig zu betonen, wie sehr dieser Sieg auf eine geschlossene Mannschaftsleistung zurückgeht, an der wirklich jeder Spieler seinen wichtigen Anteil hatte. Der Druck war hoch und wir haben uns hohe Ziele gesteckt. Und nun haben wir den Einzug in die Top 8 geschafft und dürfen also das Viertelfinale gegen Crailsheim spielen und das ist einfach ein mega Gefühl. Das ABZ war richtig voll und die Stimmung hat uns auch getragen. Es war schön, von klein bis groß viele Personen aus dem Verein und alte Weggefährten zu sehen. Dazu natürlich die Familien, die immer unterstützen. In vier Wochen zum ersten Viertelfinale im ABZ wird es dann hoffentlich noch voller. Mein Herz geht auf, wenn ich daran denke, dass ich mit diesem Team noch mindestens einen weiteren Monat verbringen kann und wir einen Schritt näher am Top 4 sind.“
Starke NBBL-Saison endet im Achtelfinale
In der NBBL stand für das Team BonnRhöndorf ebenfalls ein Entscheidungsspiel an. Im Achtelfinale bei den EWE Baskets Juniors Oldenburg war die Mannschaft von Headcoach Francesco Tubiana dieses Mal chancenlos. Nach zwei enorm knappen Spielen setzte sich der Favorit aus Oldenburg in der entscheidenden Partie früh ab und führte bereits nach dem ersten Viertel mit 20 Zählern (37:17, 10.). Die Spieler des NBBL-Teams BonnRhöndorf, welche zum großen Teil am Vorabend mit den Dragons Rhöndorf durch einen knappen 81:79-Sieg über Rostock den emotionalen Einzug in die Playoffs der ProB gefeiert hatten, konnten am Folgetag nicht die gleiche Intensität wie in den ersten beiden Duellen gegen Oldenburg an den Tag legen. Zur Halbzeit war die Partie bereits vorentschieden (63:36, 20.). In der zweiten Hälfte verbesserte sich die Mannschaft von Headcoach Francesco Tubiana zwar, konnte den Rückstand aber nicht mehr verringern (89:54, 30.). Die an diesem Tag zu stark aufspielenden Oldenburger zogen letztlich durch einen 114:73-Sieg ins Viertelfinale um die deutsche U19-Meisterschaft ein, während für das Team BonnRhöndorf die beste Saison seit elf Jahren im NBBL-Achtelfinale endete.
Stimme zum Spiel
Francesco Tubiana (NBBL-Headcoach Team BonnRhöndorf):
„Am Ende einer intensiven Saison sind wir leider mit begrenzten Kräften und einigen Blessuren in ein entscheidendes Spiel gegangen. Es ist uns nicht gelungen, die nötigen Ressourcen zu finden, um gegen ein sehr starkes Oldenburger Team bestmöglich zu bestehen. Meine herzlichen Glückwünsche an Oldenburg. Der Wunsch, den gemeinsamen Weg fortzusetzen und weiterhin als Team auf dem Feld zu stehen, war sehr groß. Doch das Ergebnis auf dem Spielfeld gilt es immer zu akzeptieren. Dennoch schließen wir die Saison mit einer äußerst positiven Bilanz ab. 14 Siege aus 17 Spielen spiegeln den Wert, den Einsatz und die Entwicklung dieser außergewöhnlichen Gruppe von Spielern perfekt wider. Sie haben nicht nur sportlich, sondern auch menschlich herausragende Qualitäten gezeigt. Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die, oft abseits des Rampenlichts, zu dieser Saison beigetragen haben. Den Trainern aller Mannschaften, die mit dem NBBL-Programm verbunden sind, für die tägliche Arbeit und die konstante Zusammenarbeit. Den Verantwortlichen des Team BonnRhöndorf für die Unterstützung und das Vertrauen in dieses Projekt. Der medizinischen Abteilung, die auch in diesem Jahr hervorragende Arbeit geleistet und unsere Spieler bestmöglich betreut hat. Davide, Alex und Felix, die großartige Wegbegleiter, herausragende Fachleute und stets hilfsbereite Persönlichkeiten sind. Auf persönlicher Ebene war diese Saison ein ganz besonderes Kapitel. Im kommenden Jahr werde ich nicht mehr an der Seitenlinie stehen, aber ich hätte mir keine bessere Mannschaft wünschen können, die ich trainieren durfte. Es ist eine Gruppe, mit der es ein Privileg war, jeden Tag zu arbeiten. Vielen Dank an alle.“
Letzte Chance auf den Klassenerhalt in der JBBL
Das zweite JBBL-Kooperationsteam der Baskets, welches in dieser Saison offiziell als Team BonnRhöndorf aufläuft, hat das erste Spiel der zweiten Playdown-Runde gegen die Nürnberg Falcons mit 66:94 verloren. Nach einer schwachen ersten Halbzeit (52:31, 20.) setzte die Mannschaft von Headcoach Lars von Saldern nochmal zur Aufholjagd an. Innerhalb von nur knapp fünf Minuten drückten die Bonn-Rhöndorfer dank starker Defense den Rückstand bis in den einstelligen Bereich (58:50, 26.), zum Ende des dritten Viertels waren es 14 Punkte Unterschied (69:55, 30.). Ein Nürnberger 10:0-Lauf zum Start ins Schlussviertel sorgte schließlich für die Vorentscheidung (79:55, 32.). Nach den Osterferien (12.04.) steht das zweite Playdown-Spiel gegen Nürnberg an. Nur mit einem Sieg kann das Team BonnRhöndorf den sportlichen Abstieg noch vermeiden und sich ein Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt (19.04.) erkämpfen. Bei einem Abstieg würde das Team BonnRhöndorf im Sommer an der Qualifikation teilnehmen, damit die Baskets zusammen mit ihren Kooperationsteams erneut zwei Mannschaften in der JBBL an den Start bringen können.
Stimme zum Spiel
Lars von Saldern (JBBL-Headcoach Team BonnRhöndorf):
„Wieder einmal wurden wir körperlich übertroffen. Auch unser starker Kampfgeist und das große Engagement aller Spieler hat nicht gereicht, um eine Überraschung in Nürnberg zu schaffen. Nachdem wir zur Halbzeit mit über 20 Punkten hinten lagen, gelang es uns noch einmal mit aggressiver Defense den Rückstand auf nur acht Punkte zu verkürzen. Nürnberg besann sich dann aber wieder auf seine Stärken und wir brachen leider ein. Schließlich hat Nürnberg leider verdient gewonnen.“
Text: Pascal Gediga
Fotos: Jiří Papež
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