JBBL: Team Bonn/Rhöndorf verliert gegen Mainz in letzter Sekunde

Eine erneut schwache Freiwurf-Quote hat das Team Bonn/Rhöndorf (TBR) am Sonntag den dringend benötigten Heimsieg gegen den ASC Theresianum Mainz gekostet: Obwohl die Gastgeber im letzten Viertel schon mit 70:57 geführt hatten (34. Minute), jubelten am Ende die Gäste, die mit der Schlusssirene den entscheidenden Korb zum 84:85 (18:16, 21:21, 23:16, 22:32)-Auswärtserfolg erzielten. Damit müssen die Rheinländer ihre beiden letzten Vorrunden-Spiele in Leverkusen (31.10.) und daheim gegen Trier (5.11.) unbedingt gewinnen , will die Mannschaft das Zwischenziel Hauptrunden-Qualifikation und damit Klassenerhalt sowie Playoff-Teilnahme nicht verpassen.
„Es tut mir leid für die Jungens, sie haben 35 Minuten ihr bislang beste Saisonspiel gezeigt und wurden trotzdem nicht belohnt“, meinte ein sichtlich frustrierter Headcoach Dominik Seger nach der Partie und hatte für die schlechte Freiwurf-Ausbeute (20 von 36 verworfen) nur eine Erklärung: „Das ist reine Kopfsache. Wir haben vergangene Woche Tausende Würfe geübt – da war die Quote viel besser.“
Nach ausgeglichener erster Halbzeit mit knapper Führung für die Gastgeber (39:37) konnten sich die Seger-Schützlinge im dritten Viertel etwas absetzen und gingen mit neun Punkten Vorsprung in den Schlußabschnitt (62:53/30.). Mainz wirkte zu diesem Zeitpunkt müde, Mitte des letzten Viertels sahen die Hausherren wie der sichere Sieger aus. Auch zwei Minuten vor dem Abpfiff führt Bonn/Rhöndorf noch mit sieben Punkten (81:74), ehe das Drama seinen Lauf nahm. Mainz foulte jetzt und schickte die Hausherren ein ums andere Mal an die Freiwurf-Linie. Dort aber wollte nichts mehr fallen, Mainz holte Punkt um Punkt auf und durfte sich nach dem Buzzerbeater über Sieg und Hauptrunden-Teilnahme freuen.
Es spielten: Emil Alberts (2 Punkte), Kilian Althoff (19), Emil Crnovrsanin (9), Luca Fajfar (2), Georg Friese (3), Timo Hölz (5), Maximilian Körner (20), Florian Meilands, Frederik Müller (2), Lucas Neuenhofer (9), Darius Pervan, Noah Völzgen (13).
Titelfoto: Jörg Mäß