Knapper und wichtiger Auswärtssieg der U14.2 beim Tabellennachbarn Aachen!

Mit viel Selbstvertrauen fuhren wir den weiten Weg nach Aachen, unserem direkten Tabellennachbarn. Uns sollte ein spannendes Spiel erwarten, von dem Daniel fast noch „graue Haare“ bekommen hätte. Doch der Reihe nach:

Im ersten Viertel war das Spiel sehr ausgeglichen, unsere höchste Führung im ersten Viertel betrug fast mickrige 3 Punkte (9:6) doch dann nahm der gegnerische Trainer eine Auszeit und stoppte unseren ersten kleinen Run. Danach übernahm Aachen die Kontrolle über das Spiel und zog zum Viertelende auf 16:11 davon. Im zweiten Viertel sollte es auch nicht viel besser werden, wir zogen zwar sehr viele Fouls und brachten die nur zu siebt angerückten Aachener somit in Foultrouble, aber wir trafen die Freiwürfe nicht. Dementsprechend lagen wir zur Pause mit 8 Punkten hinten (30:38).

In der Pause meinte Daniel zu uns, dass es gut wäre, dass wir die Fouls ziehen, aber wir, wenn wir das Spiel gewinnen wollten, als Team zusammenspielen müssten.

Diesen Rat befolgten wir im dritten Viertel – und wie! Wir zeigten gutes Passspiel und kamen somit zu einfachen Punkten. Nach nur drei Minuten der zweiten Halbzeit hatten wir einen blitzsauberen 8:2 Lauf hingelegt. Bis zum Ende des Viertels kamen wir immer näher an die Aachener heran und so stand es unentschieden (51:51) zum Start des vierten Viertels. Das Viertel sollte das spannendste von allen werden, zwischen der 34. Und der 36. Minute legten wir einen 9:0 Lauf hin, und brockten der Nummer 10 von Aachen (einem ihrer besten Spieler) das 5. Foul ein. Die Aachener hatten somit nur noch einen Auswechselspieler, und zwei ihrer Spieler waren mit je 4 Fouls belastet. All diese Tatsachen ließen unsere Auswechselspieler auf der Bank vor Freude Luftsprünge machen. Wir hatten das Spiel auf unsere Seite gebracht und die Weichen waren auf Sieg gestellt. Das hätten wir eigentlich nutzen müssen, aber wie Basketball halt so ist, kam alles anders. Die Aachener legten nun ihrerseits einen 8:0-Lauf hin, und so stand es kurz vor Ende des Spiel wieder unentschieden (66:66). Es roch stark nach Overtime… doch wir trafen zum 68:66. Den Gegnern blieb noch ein Angriff und sie nahmen 2 Sekunden vor Spielende einen Dreier. Uns Spielern und wahrscheinlich auch Daniel blieb das Herz stehen, denn der Ball rollte über den Ring, prallte gegen das Brett ab, guckte einmal in den Korb rein, aber dann direkt wieder raus und kam zurück auf den Boden. So blieb es bei unserem Krimi-Sieg.

Schlussfazit: Es war kein überzeugender Sieg, aber es war eine gute kämpferische Leistung des gesamten Teams. Man muss halt auch mal solche Spiele gewinnen. Außerdem haben wir bewiesen, dass wir auch konstant gut gegen Teams, die höher in der Tabelle als wir stehen/standen, spielen können (Rhöndorf, die wir letztes Wochenende besiegten und Aachen). Mit dem Sieg sind wir bis auf einen Sieg an die Aachener herangekommen, haben aber auch ein Spiel weniger.

Viertelergebnisse: 11:16; 20:22; 20:13; 17:15

Bericht von Severin