NBBL: Derbysieger in Köln

RheinStars Köln gegen Team Bonn/Rhöndorf – 72:75 (26:23, 16:16, 14:17, 16:19)

 

Das NBBL-Team Bonn/Rhöndorf hat das wichtige Auswärtsspiel bei den RheinStars Köln gewonnen. In einem spannenden Derby setzte sich die Mannschaft von Headcoach Philipp Stachula knapp mit 72:75 durch und belegt nach dem dritten Sieg im vierten Spiel derzeit den zweiten Tabellenplatz in der Hauptrunde B Südwest.

Die körperlich deutlich überlegenen Gastgeber erwischten den etwas besseren Start in die Partie und es dauerte ein paar Minuten, bis das Team Bonn/Rhöndorf ohne die erneut verletzt ausfallenden Noah Völzgen und Frederik Müller die nötige Energie aufs Parkett brachte. Dann aber war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine der beiden Mannschaften deutlich absetzen konnte. Dabei zeigten sich die Gäste im Vergleich zur Vorwoche in der Ballbewegung deutlich verbessert und die klare Unterlegenheit im Rebounding (40:30 für Köln) konnte durch ein paar mehr Treffer von außen ausgeglichen werden: Während bei Köln nur 2 von 13 Drei-Punkte-Würfen fielen (15,4%), trafen die Jungs von Philipp Stachula zwar nicht viel besser, bei insgesamt 24 Versuchen aber immerhin sechsmal von jenseits des Perimeters (25%).

Zufrieden waren Stachula und Co-Trainer Julius Thomas aber vor allem mit der Defense-Arbeit ihrer Mannschaft, die den RheinStars mit Ausnahme des ersten Spielabschnitts maximal 16 Punkte pro Viertel gestattete.

Die Crunchtime war dann nichts für schwache Nerven: Bei einer 72:74-Führung (40. Minute) für Bonn/Rhöndorf und noch 24 Sekunden auf der Uhr gab es Einwurf für die Gastgeber. Im anschließenden Angriff klaute Topscorer Robin Danes (18 Punkte) den Ball für das Team Bonn/Rhöndorf, passte das Spielgerät zu Robin Straub und der wurde per Foul an die Linie geschickt. Einer von zwei Freiwürfen fand sein Ziel zum 72:75 (40. Minute). Köln nahm den letzten Wurf von der Dreier-Linie: Airball, Rebound für die Gäste und Derbysieg für das Team Bonn/Rhöndorf!

Philipp Stachula (Headcoach NBBL-Team Bonn/Rhöndorf):

„Es war ein sehr umkämpftes Spiel mit vielen Ballverlusten und eher schwachen Wurfquoten. Zum Schluss hin ist es uns besser gelungen, eigene Fehler zu vermeiden und die Fehler der Kölner auszunutzen. Mit viel Energie und Konzentrationsbereitschaft haben wir uns dann durchgekämpft und schlussendlich den Sieg geholt.“

 

TBR: Alberts (DNP), Crnovrsanin (5), Danes (18/1 Dreier), Fresen (DNP), Lukosius (16/3), Neuenhofer (5), Özmeral (13/1), Pervan, Schneider (4), Straub (10/1), v. Seckendorff (1), Wiegard (3)

 

Foto: Jörg Mäß