U12.4: Auswärtsspiel beim Hennefer TV

„Wo ist Behle?“ Wer erinnert sich nicht an den weltberühmten Ausspruch von Fernsehreporter Bruno Moravetz bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid, mit dem er den deutschen Skilangläufer Jochen Behle in den Fernsehbildern des Amerikanischen Fernsehens schmerzlich vermisste.
So oder so ähnlich ging es den Jungs der U12.4 beim Auswärtsspiel in Hennef, Coach Torsten tauchte einfach nicht auf.
Plan B trat in Kraft und Gerald, Vater von Leander, selbst aktiver Basketballer, übernahm das Aufwärmprogramm und machte die Jungs richtig heiß, so dass sie, wie immer, mit Feuereifer loslegten.

Dank moderner Kommunikationsmethoden, die zu Moravetz` Zeiten noch undenkbar waren, war mittlerweile klar, dass Torsten im Feierabendstau auf der A59 steckte.
Zur Mitte des ersten Viertels konnte er dann mit der La-Ola-Welle in Hennef begrüßt werden.
Leider lag die BG Bonn zu diesem Zeitpunkt schon etwas zurück, denn Hennef verfügte über eine starke Reboundspielerin, die aufgrund ihrer Größe fast jeden Ball eroberte und dann sicher den Korb machte.

Die Treffsicherheit bei unseren Jungs war leider nicht so hoch, so dass trotz zahlreicher schöner Spielzüge der Punktabstand zu den Hennefern nicht verkürzt werden konnte. Nichtsdestotrotz entwickelte sich ein ansehnliches Spiel, das zwar mit einer 34:73 Niederlage endete, aber klar ist: Sollten unsere Jungs Ihre noch vorhandene Abschlussschwäche durch intensives Training wettmachen, können sie mit vielen Gegnern mithalten. An der Power, dem Engagement und dem Ehrgeiz liegt es jedenfalls nicht.
Als Fazit der ersten englischen Woche bei der U12.4 bleibt festzuhalten: zwei mal gewonnen, einmal verloren, ein tolle Bilanz, viel besser als Behle im Jahr 1980, der tauchte zwar auch wieder auf, wurde aber „nur“ 12.

 

G.R.