U13.2: Umwerfende Leistung der U13.2 gegen den Rhöndorfer TV

WOW!!!

Wie im Rausch spielten die zwölf Mädchen der U13.2 am gestrigen Sonntag auswärts gegen die Rhöndorferinnen! Vollkommen unerwartet gewinnt Bonn mit 96:21 und konnte damit den Saisonauftakt gegen den Hürther BC wieder gerade rücken.

In der Halle angekommen, waren die ersten Worte der Mannschaft, die ausschließlich aus 2003erinnen und einigen 2004erinnen besteht, „Oh man, sind die GROß!“…und ja, das dachte sich wohl nicht nur die ein oder andere Spielerin. Selbst die gegnerische Trainerin äußerte sich vor dem Spiel Trainerin Bea gegenüber, dass in diesem Team aber viele Minis dabei seien.

Um ein frühes Einknicken des Teams zu vermeiden, fiel auch die Ansprache vor dem Spiel entsprechend aus. Es hieß nicht aufzugeben, ganz egal ob man mit 10, 20, 30 oder gar 40 Punkten zurückliegen würde! Doch falsch gedacht! In einem triumphalen ersten Viertel (30:2 !!!), war es besonders die jüngste Spielerin, Karo, die ein ums andere Mal die Langen mit ihren flinken Handwechseln ausspielte. Eine starke Offensive von allen Spielerinnen, die von einer beeindruckenden defensiven Leistung ausging, ließ das gegnerische Team förmlich in eine Schockstarre verfallen.

Doch wissen die Mädchen mittlerweile, dass ein Viertel zum Siegen nicht reicht und so hieß es weiterhin, hart verteidigen, in den Passwegen stehen und bereit sein! Bereits im zweiten Viertel hatten fast alle Spielerinnen gepunktet und die U13.2 präsentierte sich weiterhin mit einer überzeugenden Teamleistung (2. Viertel 50:10).

In der Halbzeitpause mussten die Ziele für das Spiel nun anders definiert werden. Aufgabe war es nicht etwa die 100 Punkte zu scoren, die die Mädchen natürlich gerne gemacht hätten, nein, man wollte mit einer Mannschaftsleistung überzeugen, die ihren Fokus in der Verteidigung haben sollte. So lautete das neue Ziel „keine zwanzig Punkte für Rhöndorf!“

Etwas nervös, startete die zweite Hälfte. Mit der neuen Vorgabe im Kopf spielten die Mädchen nicht mehr so befreit wie zuvor und es dauerte gut fünf Minuten bis das Team wieder zur alten Hochform übergehen konnte. Jetzt hatte endlich JEDE Spielerin einen Punkt auf ihrem Konto und es gab kein Halten mehr (72:18).

Im letzten Viertel waren es besonders viele tolle Schnellangriffe mit denen die U13 glänzen konnte. Die richtigen Entscheidungen wurden im letzten Viertel hochprozentig getroffen, sodass den zahlreichen Eltern neben vielen Körben, auch ein grandioses Passspiel geboten werden konnte (96:21).

Es spielten: Greta, Karo, Nele, Helena, Laura, Lilli, Viktoria, Athanasia, Britt, Petra, Liv und Sakina

Das Ziel für die zweite Halbzeit konnte zwar nicht ganz eingehalten werden, doch machten die Mädchen an diesem Wochenende eine wertvolle Erfahrung:

„Das Wunder des Teams: Jeder gibt etwas und am Ende haben alle mehr!“ (Lothar Linz, Handballer)