U14.1 der SG BG Bonn-Meckenheim nimmt Kurs auf die Deutsche Meisterschaft

Bereits drei Spieltage vor Abschluss der NRW-Liga-Saison hat sich die U14.1 der BG Bonn-Meckenheim den Westdeutschen Meistertitel gesichert. Nach 19 Siegen in ebenso vielen Spielen ist der souveräne Tabellenführer von den Verfolgern Telekom Baskets und Dragons Rhöndorf nicht mehr einzuholen. Gleichzeitig qualifizierte sich das Team von Trainer Dominik Seger bereits für die Ende Mai stattfindende Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft und zählt damit schon jetzt zu den acht besten U14-Mannschaften in Deutschland.

War man vor zwei Jahren noch in einem dramatischen Finale um die Westdeutsche U12-Meisterschaft dem Lokalrivalen Telekom Baskets knapp unterlegen (101:104), drehte die BG in dieser Saison den Spieß um und dominierte die höchste Spielklasse in Nordrhein-Westfalen fast nach Belieben.

Ein großer Trainingskader mit zwei Mädchen und 16 Jungen bildete die Basis für den Siegeszug durch die Hallen an Rhein und Ruhr. „Bei uns waren und sind die Trainingseinheiten intensiver als manche Liga-Begegnungen“ sagt Seger. Er hatte zuvor fast 40 potentielle Akteure aus Bonn und Meckenheim gesichtet, aus denen dann der 18er-Kader gebildet wurde.

Dreimal pro Woche bittet Seger seither für jeweils zwei Stunden zum Training. Derart gefordert machte die Mannschaft im laufenden Jahr noch einmal große Fortschritte. Besonders die Defensive wurde zum Glanzstück der Bonner. Bis jetzt wurden den Gegnern in der NRW-Liga im Schnitt gerade einmal 51 Punkte gestattet. Großzügiger teilt die Mannschaft im Angriff aus, wo durchschnittlich 95 Punkte zu Buche stehen. Beides sind Liga-Bestwerte.

Der höchste Saisonsieg gelang am 18. Spieltag gegen den Nachwuchs des Regionallisten BSV Wulfen (152:22), die geringste Differenz gab es am zweiten Spieltag beim Heimsieg gegen die U14 von Zweitligist Astrostars Bochum (65:55). Die Derbys gegen Telekom (88:63, 70:48) und Rhöndorf (94:74, Rückspiel am 28.4.) waren jeweils klare Angelegenheiten. Auch die übrigen Gegner aus Köln, Düsseldorf, Hagen, Essen, Recklinghausen und Münster hatten gegen den Meister bislang keine ernsthafte Siegchance.

In den letzten drei Saisonspielen will der neue Westdeutsche Meister seine weiße Weste natürlich verteidigen und die Spielzeit ungeschlagen beenden. Danach gilt die ganze Konzentration dem Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Dort warten dann wahrscheinlich so klangvolle Namen wie Alba Berlin, Bayern München oder Ratiopharm Ulm auf die Bonn-Meckenheimer Spielgemeinschaft. Doch Bangemachen gilt nicht, die Mannschaft hat das Zeug auch den vermeintlich Großen der Branche erfolgreich Paroli zu bieten.

Let’s Go, BG!

Autor: st