U18.1m mit bravourösem Kampf gegen ART Giants

Mit 90:58 muss sich die BG den ART Giants Düsseldorf geschlagen geben

Auch wenn es das Ergebnis nicht so widerspiegelt: Die U18.1m hat gegen eine voll besetzte Bank aus Düsseldorf ein ordentliches Spiel gemacht. Mit nur sechs etatmäßigen U18ern konnte das Team antreten. Zum Glück halfen noch drei U16-Spieler mit aus, die allesamt ihre Sache sehr gut machten und tapfer mitkämpften.

Das erste Viertel gestaltete sich mit 22:16 noch recht ausgeglichen. Der Ball wurde gut bewegt und auch von der aggressiven bis manchmal arg robusten Abwehr der ART Giants ließ sich die Mannschaft nicht beirren. Oft konnte ein Spieler durch schnelle, kluge Pässe freigespielt werden. Doch leider wurden, wie in der Vergangenheit häufiger zu beobachten war, die daraus resultierenden Chancen allzu leichtfertig vergeben. Und auch von der Dreierlinie war es heute nicht der perfekte Tag, den man gegen die Zone aber unbedingt braucht, wenn eine Mannschaft physisch etwas unterlegen ist. Es fehlte die Fortune zum rechten Zeitpunkt.

Im zweiten Viertel verlor die BG dann die Kontrolle und kassierte zu viele Turnovers. Die ART Giants, die in der ersten Halbzeit wenig wechselten und mit ihrer Starting-Five agierten, spielten nun ihre körperliche Überlegenheit aus und starteten einen 25:8-Run (47:24 zur Halbzeit), der nicht mehr aufzuholen war.

Trainer Torsten Schierenbeck, der heute Dominik Seger vertrat, schien in der Halbzeitpause aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Die BG steckte den Kopf nicht in den Sand und stellte ihre Abwehr um. Die drei U16er sollten das erste Mal „Zone“ spielen, was sie gut umsetzten und die Düsseldorfer vor eine neue Aufgabe stellte. Ergebnis: mit 17:21 das beste Viertel der U18.1. Die Jungs agierten immer besser gegen Pressverteidigung der Düsseldorfer und brachen ihre Schnellangriffe im rechten Moment ab, um in Ruhe neu aufzubauen. Insgesamt muss aber konstatiert werden, dass der Sieg der ART Giants (90:58) mehr als verdient war, auch wenn er etwas zu hoch ausfiel. Sie profitierten von ihrer Physis und der tieferen Bank. So konnten sie über die gesamte Distanz einen höheren Druck aufbauen.

Torsten Schierenbeck: „Ich finde, die Jungs haben ein vernünftiges Spiel gemacht, wenn man bedenkt, dass nahezu die halbe Mannschaft gefehlt hat. Alle haben bis zum Schluss gekämpft. Das hat mir gefallen und wenn sie etwas konzentrierter zu Werke gegangen wären bei den einfachen Punkten, dann wäre sicher noch mehr drin gewesen.“

Viertel: 16:22 // 8:25 // 17:21 // 17:22

 

Es spielten und kämpften: Alberts, E. (17/4), Fürsattel, J. (5), Höbbel, S. (5/1), Krausgrill, L., Lücker, L. (6), Mankel, J., Scheidel, T. (13/1), Vogtländer, K. (3), Thor, L. (10).

 

M.S.